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12.10.2006 - "Arschloch" kann zur fristlosen Kündigung führen

Das Landesarbeitsgericht Köln hat entschieden, dass ein Mitarbeiter, der seinen Vorgesetzten "Arschloch" nennt, eine fristlose Kündigung des Arbeitsverhältnisses akzeptieren muss (und zudem eine 3-monatige Sperre beim Arbeitsamt erhielt). Arbeitnehmer seien zwar berechtigt, auch polemische und überspitzte Kritik am Arbeitgeber und den betrieblichen Verhältnissen zu äußern,grobe unsachliche Beschimpfungen müsse der Arbeitgeber aber nicht hinnehmen, so die Richter des LAG. (vgl. Az. 9 Sa 1623/05)