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07.01.2005 - Unzufriedenheit mit Rechtschutzversicherungen

Rechtschutzversicherungen haben häufig unzufriedene Kunden Nach einem Pressebericht (Capital 1/2005, Seite 104 f.) beschweren sich Rechtschutzversicherte doppelt so häufig bei der Aufsichtsbehörde über ihre Versicherung wie Kfz-Versicherte. Im Durchschnitt der Branche kommt es bei den Rechtsschutzversicherungen zu 5,6 Beschwerden je 100.000 Verträge, bei den Auto-Versicherungen im Vergleich durchschnittlich nur zu 2,7 Beschwerden pro 100.000 Verträgen. Den schlechtesten Beschwerdekoeffizient hat die Deurag (Marktanteil nach Beitragseinnahmen 2003: 3,0 %) mit 10,7, danach folgen die Roland Rechtschutzversicherung (Marktanteil: 7,1 %) mit 9,1, die ARAG (Marktanteil: 12,3 %) mit 8,9 und die AdvoCard (Marktanteil: 5,6 %) mit 6,2, knapp dahinter die R + V (Marktanteil: 2,7 %) mit 5,7. Etwas unterdurchschnittlich liegt der Beschwerdefaktor bei der Allianz (Marktanteil: 13,9 %) mit 5,1, schon deutlich günstiger die D.A.S. (Marktanteil: 13,4 %) mit 4,3 und die ÖRAG (Marktanteil: 5,2 %) mit 4,2. Noch besser schneidet die HUK-Coburg (Marktanteil: 5,6 %) mit 2,2 und am besten die LVM (Marktanteil: 3,2 %) mit 1,7 ab. Der Pressebericht nennt als Quellen für die angegebenen Werte den Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) und das BaFin.